Neues aus dem Zuchtamt

Telefon: +49 - 9163 - 968919

Fax: +49 - 9163- 968918                                                Drück dem Sekretariat  eine EMAIL rein!     

So erreichen Sie uns:

Mit der Veröffentlichung  der 2.  Ausgabe der Cats First Postille Anfang August  2006 wurde eine neue Bestimmung in den Zuchtrichtlinien gültig:


Aufgrund der Vorgaben der Vollversammlung zum Antrag von Frau Kulbida hat der Zuchtausschuß Änderungen der Zuchtrichtlinien erarbeitet, die vom Vorstand in leicht geänderter Form verabschiedet worden sind.


Hintergrund der Änderung ist die Tatsache, daß von verschiedenen Vereinen Stammbäume ausgestellt worden sind, in denen Tiere als „Foundation" bezeichnet werden (ohne Angabe von Elterntieren), von denen aber bekannt ist, daß sie aus bestimmten Zuchtlinien stammen. Außerdem sind von verschiedenen Vereinen Tiere als Zuchttiere anerkannt worden, die auf einer Ausstellung durch eine Rassebestimmung einer Rasse zugeordnet wurden, obwohl sie bekanntermaßen Hybriden aus einer nicht genehmigungsfähigen Verpaarung sind. Hierbei handelt es sich üblicherweise um Tiere, die einer Waldkatzenrasse zugeschlagen werden. Insoweit betrifft diese Änderung hauptsächlich die Züchter der Rassen Maine Coon, Norwegische Waldkatze und Sibirische Katze.


Der §3.1 Zulassung zur Zucht/Allgemeines wurde um Bestimmungen zu Foundation-Tieren und Tieren mit Stammbäumen anderer Vereine erweitert. Er lautet nun:


§3.1 Allgemeines


Uneingeschränkt zur Zucht zugelassen sind nur Tiere, die im Zuchtbuch des Cats First! e.V. oder eines anderen Vereins geführt werden. Tiere mit Stammbäumen aus anderen Vereinen werden durch den Zuchtamtsvorsitzenden geprüft. Tiere mit Rassebestimmung für eine Rasse mit geschlossenem Zuchtbuch sind von der Zucht ausgeschlossen.


Der Züchter im Cats First! e.V. verpflichtet sich, nur mit standardgerechten Tieren zu züchten. Deshalb entfällt der übliche Nachweis der Zuchttauglichkeit durch die Formnote „Vorzüglich" bei einer Ausstellung. Bei sog. „Foundation"-Tieren obliegt es dem Zuchtamtsvorsitzenden, die Zuchttauglichkeit festzustellen.


In Zweifelsfällen gibt ein Rassebeauftragter eine Expertise über die Zuchttauglichkeit des betreffenden Tieres ab. Er kann auch ein Zuchtverbot für einzelne Tiere empfehlen, das vom Zuchtamtsvorsitzenden dann förmlich ausgesprochen wird. Rassebeauftragte werden vom Zuchtamtsvorsitzenden bestimmt und vom Zucht-Ausschuß bestätigt.


Im Stammbaum von Jungtieren, die aus einer mit Zuchtverbot belegten Verpaarung entstammen, wird „Zur Zucht nicht zugelassen" vermerkt. Bei Würfen aus nicht zugelassenen Hybriden wird die Rasse als „andere Kurzhaar", „andere Halblanghaar" oder andere „Langhaar" eingetragen.


Diese Änderungen der Zuchtrichtlinien sind nach der Satzung 14 Tage nach dieser Veröffentlichung wirksam.



Harald Wehner, Zuchtamtsvorsitzender

Website-Update: 06.08.06